Natur ist gesund

Bewegung

Gemäss medizinischer Fachliteratur ist fehlende körperliche Betätigung Ursache oder zumindest eine Mitursache von etwa der Hälfte aller Krankheiten. Regelmässige Bewegung: 

  • reguliert den Stoffwechsel
  • stärkt das Herz-Kreislauf-System
  • stärkt das Immunsystem
  • stabilisiert die Psyche
  • kann Krebserkrankungen vorbeugen
  • fördert das allgemeine Wohlbefinden
  • wirkt sich positiv aufs Lernen in der Schule aus

Immunsystem

Verschiedene Studien bestätigen, dass Bauernhofkinder seltener an Allergien leiden als Stadtkinder. Wissenschaftler erklären diese Tatsache mit dem Training des Immunsystems durch bestimmte Einflüsse. So befinden sich beispielsweise im Fell von Tieren Abbauprodukte bestimmter Bakterien – das sogenannte Endotoxin. Durch die Aufnahme dieses Endotoxins durch die Einatmung von Staub oder über die Mundschleimhäute, wird das Immunsystem jedes Mal aktiviert, es macht sich zur Abwehr bereit. Dieses Training hilft dem Immunsystem, echte Bedrohungen von ungefährlichen Bestandteilen zu unterscheiden. Auch von Pflanzen können Dämpfungseffekte ausgehen. Bestimmte Zuckermoleküle im Heu (u.a. Arabinogalactan) wirken dämpfend auf die Immunzellen, wenn sie eingeatmet werden. Das Immunsystem beginnt also beim Kontakt mit Pflanzen, Tieren und auch anderen Menschen zu arbeiten. Es wird dadurch zielsicher und kompetent und entwickelt dementsprechend weniger Allergien.

 

seelische Gesundheit

Die Natur bietet Kompetenzerfahrungen, die die Zufriedenheit steigern. Menschen, die sich draussen aufhalten, schlafen nachweislich besser und können sich besser konzentrieren. Krankenhauspatienten erholen sich schneller, wenn ihr Zimmer Blick auf Baumbestand hat, Gefängnisinsassen, deren Zellen Blick auf freies Feld haben, sind 24% weniger krank als solche mit Blick auf den Innenhof.

Der Blick auf Grün - gut gegen Stress und für die Gesundheit

Sehkraft

Etwa seit 1990 stellen Augenärzte fest, dass die Zahl der kurzsichtigen Kinder kontinuierlich steigt. Heute sind in Westeuropa bereits etwa die Hälfte der Kinder von Kurzsichtigkeit betroffen und benötigen eine Sehhilfe. In den PISA-Wunderländern Asiens sind bereits über 90% der Kinder kurzsichtig. Bei kurzsichtigen Menschen ist der Augenapfel etwas in die Länge gezogen. Australische Forscher haben aufgezeigt, dass diese Streckung des Augenapfels vor Allem mit dem Licht zu tun hat, dem Kinder ausgesetzt sind. Bekommt das Auge täglich weniger als 2-3 Stunden helles Licht, beginnt der Augenapfel sich in die Länge zu strecken!

Forschungen aus China belegen, dass die Kurzsichtigkeit bei Kindern im Sommer um 60% weniger zunimmt als im Winter. Das natürliche Aussenlicht wirkt entscheidend der Kurzsichtigkeit entgegen, es ist um ein Vielfaches stärker als helles Innenlicht, ausserdem wird vermutet, dass das im Freien vermehrt ausgeschüttete Dopamin das Wachstum des Augenapfels massgebend blockiert.

Regemässige Aufenthalte im Freien fördern somit die Sehkraft und wirken dem Risiko der Kurzsichtigkeit entgegen.

Sonnenlicht

Sonnenlicht sorgt dafür, dass Vitamin D in unserer Haut gebildet wird. Kinder brauchen dieses Vitamin für den Knochenaufbau. Sonnenlicht stärkt über verschiedene Botenstoffe das Immunsystem. So kommen Atemwegserkrankungen im Winter bei Menschen mit niedrigen Vitamin-D Spiegeln deutlich häufiger vor. Sonnenlicht bewirkt weiter die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin – ein Botenstoff, der für Glücks- und Belohnungsgefühle zuständig ist. Dies erklärt die verbreitete «Winter-Depression» während der sonnenarmen Zeit.

Sonnenlicht ist somit gesund – natürlich in angemessener Dosis. Zu starke Sonneneinstrahlung soll weiterhin vermieden werden, doch Angst vor der Sonne ist fehl am Platz. Bei gewöhnter Haut kann in Übergangszeiten meistens auf den natürlichen Hautschutz vertraut werden. Hautschäden entstehen nicht durch Sonne, sondern durch Sonnenbrände.

Aufmerksamkeit

Experimente zeigen, dass Kinder draussen weniger Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen haben und dass insbesondere Kinder mit ADHS von Naturaufenthalten profitieren.

Die Natur als Gesamt-Impfung

Moderne Ansätze betrachten Naturaufenthalte – durch Bewegung, Sonne, Licht, Wind – als «Gesamt-Impfung» für das Immunsystem.

Der Vergleich von Naturtagesstätten mit normalen Innen-KiTas zeigt, dass Kinder von Naturtagesstätten sich besser konzentrieren können, seltener krank sind und sowohl grob- wie auch feinmotorisch weiter entwickelt sind.

 

 

Sonne

Sonnenlicht sorgt dafür, dass Vitamin D in unserer Haut gebildet wird. Kinder brauchen dieses Vitamin für den Knochenaufbau. Sonnenlicht stärkt über verschiedene Botenstoffe das Immunsystem. So kommen Atemwegserkrankungen im Winter bei Menschen mit niedrigen Vitamin-D Spiegeln deutlich häufiger vor. Sonnenlicht bewirkt weiter die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin – ein Botenstoff, der für Glücks- und Belohnungsgefühle zuständig ist. Dies erklärt die verbreitete «Winter-Depression» während der sonnenarmen Zeit.

Sonnenlicht ist somit gesund – natürlich in angemessener Dosis. Zu starke Sonneneinstrahlung soll weiterhin vermieden werden, doch Angst vor der Sonne ist fehl am Platz. Bei gewöhnter Haut kann in Übergangszeiten meistens auf den natürlichen Hautschutz vertraut werden. Hautschäden entstehen nicht durch Sonne, sondern durch Sonnenbrände.

Sehkraft

Etwa seit 1990 stellen Augenärzte fest, dass die Zahl der kurzsichtigen Kinder kontinuierlich steigt. Heute sind in Westeuropa bereits etwa die Hälfte der Kinder von Kurzsichtigkeit betroffen und benötigen eine Sehhilfe. In den PISA-Wunderländern Asiens sind bereits über 90% der Kinder kurzsichtig. Bei kurzsichtigen Menschen ist der Augenapfel etwas in die Länge gezogen. Australische Forscher haben aufgezeigt, dass diese Streckung des Augenapfels vor Allem mit dem Licht zu tun hat, dem Kinder ausgesetzt sind. Bekommt das Auge täglich weniger als 2-3 Stunden helles Licht, beginnt der Augenapfel sich in die Länge zu strecken!

Forschungen aus China belegen, dass die Kurzsichtigkeit bei Kindern im Sommer um 60% weniger zunimmt als im Winter. Das natürliche Aussenlicht wirkt entscheidend der Kurzsichtigkeit entgegen, es ist um ein Vielfaches stärker als helles Innenlicht, ausserdem wird vermutet, dass das im Freien vermehrt ausgeschüttete Dopamin das Wachstum des Augenapfels massgebend blockiert.

Regemässige Aufenthalte im Freien fördern somit die Sehkraft und wirken dem Risiko der Kurzsichtigkeit entgegen.

 

 

Aufmerksamkeit und Aktivität

Experimente zeigen, dass Kinder draussen weniger Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen haben und dass insbesondere Kinder mit ADHS von Naturaufenthalten profitieren.

Gesamt Impfung

Moderne Ansätze betrachten Naturaufenthalte – durch Bewegung, Sonne, Licht, Wind – als «Gesamt-Impfung» für das Immunsystem.

Der Vergleich von Naturtagesstätten mit normalen Innen-KiTas zeigt, dass Kinder von Naturtagesstätten sich besser konzentrieren können, seltener krank sind und sowohl grob- wie auch feinmotorisch weiter entwickelt sind.